Die Vorbereitungen laufen. 2019 kommt der Schwabenpokal wieder nach Thannhausen.

Das Protokoll der November-Sitzung ist online.

 

Deutsche Meisterschaft Motorsegler

Am 29.09. und 30.09. wurde auf unserem Fluggelände die deutsche Meisterschaft des DMFV für
Semiscale Motorsegler und eigenstartfähige Semiscale Segelflugmodelle ausgetragen. Dazu sind insgesamt 8 Teilnehmer überwiegend aus dem süddeutschen Raum mit ihren Modellen angetreten. Die drei Punktrichter hatten dazu 6 Pflichtfiguren und 3 Kürfiguren, die sich jeder Pilot aus einer Liste auswählen konnte, zu bewerten. Ebenfalls in die Wertung flossen der Schalpegel, die Raumeinhaltung und der Gesamteindruck der Darbietung ein.

Briefing Briefing Wertungsflug


Nach dem obligatorischen Briefing wurde gegen 10:00 Uhr der erste Durchgang gestartet. Dabei hat der Wind immer mehr zugenommen, so dass es für manchmal eine Herausforderung war, das Landefeld bei dem starken Gegenwind an der vorgesehenen Stelle zu erreichen. Der erste Wettbewerbstag war dann gegen 16:00 Uhr beendet.

Wertungsflug Die Teilnehmer

Am zweiten Wettbewerbstag war noch der dritte Durchgang zu fliegen. Die Temperaturen waren angenehm und der Wind nur noch moderat. Am Mittag war dann der letzte Teilnehmer gelandet und es konnte an die Schlussauswertung gehen.

Siegerehrung


Deutscher Meister des DMFV für Semiscale Motorsegler wurde Thomas Schelinski mit seinem Modell des Arcus M, angetrieben durch eine Elektroturbine. Auf Platz zwei landete Albert Erhard mit seinem SF25 C-Falke. Platz drei ging schließlich an Christoph Kurdzel mit seinem Duo Discos XT. Die drei Piloten des MLV, Dominik Hufnagl (ASG 32 Mi), Roland Glogger (ASG 32 Mi), und Artur Pfitzner (Arcus E) landeten in dieser Reihenfolge auf den Plätzen vier bis 6.

Einen Link zur vollständigen Ergebnisliste gibt es hier.

Mindelpokal 2018

Am 22.09. haben wir zum 39. Mal den Wettbewerb um den Mindelpokal durchgeführt. Die Aufgabe bei diesem Wettbewerb ist, nach dem Start an der Winde genau 5 Minuten zu fliegen und dann eine Ziellandung durchzuführen. Für Zeitüber- oder Zeitunterschreitung werden Strafpunkte fällig, für eine genaue Ziellandung sind bis zu 75 zusätzliche Punkte möglich. Das Wetter hat es gut gemeint mit den Teilnehmern und so gingen die ersten gegen 10:00 Uhr an den Start. Trotz eines teilweise abgeschirmten Himmels wurden die geforderten 5 Minuten Flugzeit überwiegend erreicht. Lediglich im letzen, dem 6. Durchgang, hat es nicht mehr so gut getragen. Am frühen Nachmittag standen dann die Sieger fest:


1. Platz Gerhard Beierle
2. Platz Josef Wagner
3. Platz Franz Bee

Die 4 Teilnehmer aus unserem Verein haben in diesem Jahr geschlossen den Gästen den Vortritt gelassen und belegten die Plätze 7 bis 10. Einen Link zur vollständigen Ergebnisliste gibt es hier. Da das Segelfliegen an der Winde nicht mehr so verbreitet ist wie früher,  haben die Verantwortlichen des MLV Krumbach beschlossen, diese Wettbewerbsserie nächstes Jahr ein letztes Mal auszurichten und dann nach nunmehr 40 Jahren einzustellen.

Schwäbischer Meister F5B-J

Am 07.07.2018 trafen sich 21 Piloten zur Endausscheidung (3. Teilwettbewerb)
der schwäbischen F5B-J Runde in Dillingen.

Nach drei Teilwettbewerben steht damit der schwäbische Meister F5B-J für 2018 fest:

Jugend

1. Leon Gruber
2. Moritz Aschenbrenner
3. Dominik Ihle

Erwachsene

1. Stephan Gruber
2. Udo Brunner
3. Thomas Walz

DM für Modelljets in Illertissen

Luca Baumann hat bei den Deutschen Meisterschaften für Jets in der Kunstflugklasse den 4. Platz belegt. Wir gratulieren ganz herzlich. Ein ausführlicher Bericht ist dazu in den Mittelschwäbischen Nachrichten vom 30.06.2018 erschienen.

Gäste aus der Schweiz

Die erste Woche im Juni war unser Platz stark frequentiert, die Gäste aus der Schweiz waren da und haben für regen Flugbetrieb gesorgt.

   
 Die Segelflieger-Fraktion mit ihren Modellen  Die KA4 beim Start

 

11. Schwabenpokal

Am 19. Mai wurde in Sindelfingen zum 11. Mal der Schwabenpokal ausgetragen. Der Wettbewerb ist als Vorbereitung für die F3A-Wettbewerbe des DMFV ausgelegt und soll auch Einsteigern in die Kunstflugszene ermöglichen, wertvolle Tips von den erfahrenen Piloten zu bekommen. Die Fortgeschrittenen fliegen dazu das Programm "Sportsman", die Einsteiger das Programm "Basic".


In diesem Jahr war mit Stefan Gerstlauer auch wieder ein Pilot des MLV am Start. Er hat mit 1942 Punkten den dritten Platz von 10 Piloten erreicht. Herzlichen Glückwunsch Stefan!

 

E-Segler Wettbewerb Nummer 26

Bereits am 28.04. haben wir den E-Segler Wettbewerb zum 26. mal ausgerichtet. Bei gutem Wetter erfolgte der Start zum ersten Durchgang um 09:30 Uhr. Um die Platzierungen haben 17 Erwachsene und 3 Jugendliche in getrennter Wertung gekämpft. Der Wettbewerb zählt zur Schwäbischen Meisterschaft und zur F5B-J Bavarian Open. Am frühen Nachmittag war dann die Platzverteilung geklärt.

Jugendliche
Leon Gruber vor Moritz Aschenbrenner und Luca Baumann



Erwachsene
Stefan Gruber vor Stefan Schwartz und Kurt Genkinger


Die vollständigen Ergebnislisten stehen hier für die Erwachsenen und hier für die Jugendlichen zum Download bereit.

Stefan Gruber hat damit auch den Wanderpokal erhalten. Die MLV Piloten Eduard Glogger, Martin Glogger und Dominik Hufnagl landeten in dieser Reihenfolge auf den Plätzen 13 - 15. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.


GPS-Triangle Wettbewerb Sportklasse

Am 14.04. waren 20 Piloten bei uns zu Gast, um den GPS-Triangle Wettbewerb in der Sportklasse zu fliegen.

Das Wetter war prächtig und so ging es um 1/2 10 Uhr  mit den ersten Wertungsflügen los. Bereits bei diesen Durchgang konnten einige Teilnehmer in der vorgegebenen Zeit von 30 Minuten 5 Dreiecke fliegen, der beste schaffte sogar noch eines mehr. Der zweite Durchgang war der Speed-Durchgang, bei dem es darauf ankommt möglichst schnell ein komplettes Dreieck zu fliegen. Dazu werden vor dem Start alle Modelle gewogen, es gibt ein Gewichtslimit von 7 kg. Die Geschwindigkeiten lagen hier zwischen knapp unter 100 km/h und knapp über 140 km/h. Dank des anhaltend schönen Wetters konnten wie geplant alle 6 Durchgänge geflogen werden. Bei der anschließenden Siegerehrung hat es Andreas Kunz ganz oben aufs Treppchen geschafft, Daniel Aeberli auf Platz 2 und Philip Kolb auf Platz 3.

Unser Dominik Hufnagl hat den hervorragenden - oder je nach Sichtweise auch undankbaren - 4. Platz belegt.

Alle Ergebnisse sind auf der Triangle-Seite zu finden.

Wir wünschen Euch allen ein gutes Neues Jahr 2018 mit vielen schönen Flügen und guten Landungen!

Neues aus der Luftverkehrsordnung: Kenntnisnachweis ab dem 01.10.2017
Quelle: verschiedene Internetseiten des DMFV

Wer braucht den Kenntnisnachweis?
Ab dem 01.10.2017 ist für Flächen-, Helikopter-, Gleitschirmflieger-, Fallschirmspringer- oder Raketenmodell, einen Modellballon oder einen Multicopter mit mehr als 2 kg Startmasse eine Einweisungsbescheinigung (Kenntnisnachweis) notwendig, wenn diese Modelle außerhalb eines Platzes mit Allgemeiner Aufstiegserlaubnis (AE) geflogen werden. Unabhängig vom Abfluggewicht des Flugmodells ist dieser Nachweis zudem die Voraussetzung dafür, um auch außerhalb von Modellfluggeländen mit AE in einer Flughöhe von mehr als 100 Meter über Grund fliegen zu dürfen. Eine Ausnahme bilden hierbei Drohnen/Multicopter, denn für diese gilt abseits von Modellfluggeländen mit AE und unabhängig vom Startgewicht des Modells auch für Inhaber eines Kenntnisnachweises eine ausnahmslose Flughöhenbegrenzung von 100 Meter.

Wie komme ich zu einer Einweisungsbescheinigung?
Unter folgendem Link steht das Tool ab sofort zur Verfügung, mit dem man die Einweisungsbescheinigung noch am selben Tag erwerben kann: https://kenntnisnachweisonline.dmfv.aero/ Sie ist fünf Jahre gültig und kostet gemäß behördlicher Gebührenordnung 25,‑ Euro zuzüglich Mehrwertsteuer (inkl. MwSt.: 26,75 Euro) und kann ausschließlich über das Internet erworben werden. Der Bewerber muss das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Die Einweisungsbescheinigung gilt nicht für den Betrieb von gewerblich genutzten Fluggeräten.

Kennzeichnungspflicht ab dem 01.10.2017

Flugmodelle ab einer Startmasse von 250 Gramm unterliegen ab dem 01. Oktober 2017 der Kennzeichnungspflicht. Sie erfordert, dass der Eigentümer eines Flugmodells an sichtbarer Stelle seinen Namen und seine Anschrift in dauerhafter und feuerfester Beschriftung an dem Modell
anbringen muss.

Dauerhaft bedeutet: eine Befestigung mit Klettband erfüllt die Anforderung nicht. Möglich sind Schrauben, Nieten, geeignete Kleber oder starke doppelseitige Klebepads.

Sichtbare Stelle bedeutet: Das Schild kann also entweder irgendwo im Außenbereich des Modells angebracht werden oder aber beispielsweise hinter einer Scheibe im Cockpit. Nicht ausreichend ist es, wenn man zum Beispiel zunächst eine Klappe/Abdeckung entfernen muss, um das Schild zu finden.